🚨 OpenClaw (Moltbot): Hochriskante Sicherheitslücke entdeckt
Der stark gehypte KI-Agent Openclaw, auch bekannt als Moltbot, steht plötzlich im Fokus der Security-Welt: Eine neue Schwachstelle ermöglicht Angreifern, über einen einzigen Klick Zugriff auf sensible Systeme zu erhalten.
Gerade weil Moltbot auf Nutzerrechnern sehr weitreichende Rechte haben kann, ist die Lücke besonders brisant.
🕳️ 1-Klick-Exploit: Token-Diebstahl und Codeschmuggel
Was ist passiert?
Die Sicherheitslücke betrifft die Web-Oberfläche von Moltbot. Sie vertraute dem Parameter gatewayUrl einer Anfrage ohne Prüfung und verband sich automatisch dorthin.
Dabei wurde der Authentifizierungstoken direkt in den WebSocket-Daten übertragen.
Was bedeutet das konkret?
Ein Klick auf einen präparierten Link oder der Besuch einer bösartigen Webseite konnte ausreichen, damit Angreifer:
- Tokens abgreifen
- sich am Gateway anmelden
- Konfigurationen verändern (z. B. Sandbox-Regeln)
- und im schlimmsten Fall beliebigen Code ausführen

DiesesBild wurde mit Midjourney generiert
⚠️ Warum das besonders gefährlich ist
Moltbot ist kein normaler Chatbot – sondern ein Agent, der tief ins System eingreifen kann.
Ein mächtiges Tool mit hohen Rechten
Der Assistent kann viele Aktionen direkt auf dem Rechner ausführen, teilweise mit erweiterten Berechtigungen. Genau das macht Sicherheitslücken hier so kritisch: Ein Leak ist nicht nur Datenverlust, sondern potenziell Systemkontrolle.
✅ Update dringend empfohlen
Betroffen sind alle Versionen bis einschließlich 2026.1.28.
Die Sicherheitslücke wurde in Version 2026.1.29 geschlossen.
Wer OpenClaw installiert hat, sollte sofort aktualisieren, um Angriffe zu verhindern.
Fazit
Moltbot zeigt, wie schnell agentische KI vom Produktivitäts-Hype zum Sicherheitsrisiko werden kann. Je mehr KI-Agenten auf reale Systeme zugreifen dürfen, desto wichtiger werden klare Schutzmechanismen, Updates und Governance.
Agentic AI ist mächtig, aber genau deshalb muss Security hier an erster Stelle stehen.