KI erreicht den Super Bowl – und damit den Mainstream?
Wenn selbst Super-Bowl-Werbung zunehmend mit KI entsteht, ist das kein Experiment mehr.
Es ist ein Signal.
Die größten Marken der Welt setzen beim teuersten Werbeumfeld auf KI und zeigen damit klar:
- Qualität ist kein Gegenargument gegen KI mehr
- Budgets wandern stärker in Media & Reichweite
- Content-Produktion wird skalierbarer und günstiger
KI ist nicht mehr nur Tool, sondern Teil der kommerziellen Infrastruktur.

DiesesBild wurde mit Midjourney generiert
Ein stilles KI-Duell in den Werbepausen
Zwischen Touchdowns und Halftime-Show lief ein bemerkenswertes Kräftemessen:
OpenAI, Anthropic und Google. Alle präsent, alle mit eigener Haltung.
OpenAI: Bauen statt nur chatten
Überraschend: OpenAI bewarb nicht ChatGPT, sondern den Coding-Agenten CodeX.
Die Botschaft dahinter ist klar:
„You can just build things.“
KI wird hier als Werkzeug für Umsetzung positioniert: Ideen bauen, Produkte entwickeln, kreativ sein, ohne technische Einstiegshürden. Kreativität wird damit zugänglicher, nicht exklusiver.
💬 Anthropic: Abgrenzung über Prinzipien
Anthropic setzte mit Claude bewusst auf Kontrast: keine Werbung in KI-Chats.
Der Spot war ein klarer Seitenhieb auf OpenAIs geplante Werbetests, auch wenn die TV-Version bewusst abgeschwächt wurde.
OpenAI-CEO Sam Altman reagierte prompt und kritisierte die Darstellung als irreführend.
Fazit
Der Super Bowl 2026 markiert einen Wendepunkt:
KI ist endgültig Massenmarkt, Marketinginstrument und strategische Waffe.
Nicht mehr die Frage ob KI genutzt wird entscheidet, sondern wie sie positioniert wird:
als Baukasten, als Prinzip oder als Plattform.
Und genau dieser Kampf wurde in den Werbepausen ausgetragen.