Microsoft AI: Sind alle Büroaufgaben bald automatisiert?

Mustafa Suleyman, CEO von Microsoft AI, prognostiziert, dass KI innerhalb von 12 bis 18 Monaten fast alle White-Collar-Aufgaben übernehmen kann. Kritik an der Einschätzung wächst jedoch.

Inhalt

„Human-Level Performance“ bei Wissensarbeit

Mustafa Suleyman, CEO von Microsoft AI, geht von einem massiven Umbruch aus:

Innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate könnten KI-Systeme „menschliches Leistungsniveau“ bei den meisten professionellen Aufgaben erreichen.

Betroffen wären klassische White-Collar-Berufe wie:

  • Jurist:innen
  • Buchhalter:innen
  • Projektmanager:innen
  • Marketing-Teams
  • Softwareentwickler:innen

Softwareentwicklung als Beispiel

Suleyman verweist auf Software Engineering als Vorreiter.

Viele Entwickler:innen würden bereits heute den Großteil ihres Codes mit KI-Unterstützung schreiben. Die Rolle verschiebe sich zunehmend hin zu:

  • Debugging
  • Architekturentscheidungen
  • strategischer Kontrolle

Das Verhältnis zwischen Mensch und Technologie habe sich innerhalb weniger Monate deutlich verändert.

⚠️ Zweifel an Tempo und Wirkung

Gleichzeitig gibt es Kritik an solchen Prognosen.

Studien zeigen, dass KI-Tools häufig:

  • Fehler produzieren
  • Nachkontrolle erfordern
  • Workflows teilweise sogar verlangsamen

Auch bleibt offen, ob umfassende Automatisierung tatsächlich langfristige Produktivitätsgewinne bringt oder eher Arbeitsintensität und Burnout erhöht.

Einordnung

Suleyman reiht sich in eine wachsende Zahl von KI-CEOs ein, die vor massiver Arbeitsplatzveränderung warnen. Ob die Entwicklung tatsächlich in diesem Tempo eintritt, bleibt offen. Sicher ist jedoch: Die Debatte über die Zukunft der Wissensarbeit wird 2026 noch deutlich intensiver geführt werden.

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