KI direkt aus dem Netz
Die Deutsche Telekom stellt auf dem Mobile World Congress 2026 eine neue Vision vor:
KI-Dienste sollen künftig direkt aus der Netzinfrastruktur bereitgestellt werden – ohne zusätzliche Apps oder spezielle Geräte.
Ein Beispiel ist der Magenta AI Call Assistant.
Während eines Telefonats können Nutzer per Sprachbefehl KI-Funktionen aktivieren, etwa:
- Live-Übersetzungen
- Gesprächszusammenfassungen
- kontextbezogene Antworten
Langfristig soll der Assistent auch Aufgaben wie Termin- oder Reservierungsbuchungen übernehmen.

Dieses Bild wurde mit Midjourney generiert
KI für Netze, Cloud und Unternehmen
Neben dem Call Assistant präsentierte die Telekom weitere KI-Initiativen:
- MINDR: ein Multi-Agent-System zur autonomen Netzsteuerung
- Industrial AI Cloud: KI-Infrastruktur in Europa gemeinsam mit Nvidia
- Magenta Security Mobile.ID: Smartphone-basierte digitale Identitäten
Ziel ist es, KI stärker in Netze, Cloud-Systeme und Unternehmensprozesse zu integrieren.
Ausblick: 6G und Quantenkommunikation
Parallel arbeitet die Telekom an zukünftigen Technologien.
Dazu gehören:
- ein 6G Innovation Hub gemeinsam mit T-Mobile US
- Experimente zur Quantenteleportation über Glasfasernetze
Die Strategie dahinter:
Netze sollen langfristig KI-native Infrastruktur werden – autonom, effizient und enger mit Rechenleistung verzahnt.